Hannover leuchtet

Von Mittwoch bis Sonntag bietet sich ein interessantes Thema für einen Fotowalk: „Hannover leuchtet“ und zwar täglich von 17.30 bis 23.00 Uhr (14.11. bis 18.11.2018). Ähnliche Aktionen waren Seelewaschen am Neuen Rathaus (2013) sowie Illumination Farbdepesche am Landesmuseum (2014).

Leuchtender Bulli

Leuchtender Bulli

Ich starte an der Basilika St. Clemens. Ich habe zwar meinen Fotorucksack dabei, doch um beweglich zu bleiben, nehme ich später nur mein Weitwinkel und das Stativ für die weitere Tour mit. So entstehen sämtliche Aufnahmen mit dem Walimex pro 14 mm (Kleinbild).

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Malen mit Licht

Was für ein Tag! Bei Bombenwetter bis 24 Grad und strahlendem Sonnenschein erst mit dem Sohnemann im Tiergarten und am Abend im Georgengarten einen Light-Painting-Workshop gemacht — malen mit Licht wörtlich genommen. Noch nie habe ich beim Sichten der Bilder in Lightroom so oft 4 Sterne gegeben und überlegt, ob ich — trotz gegenteiliger eiserner Regel — nicht noch vor der Bearbeitung auf 5 gehe.

Spirograf Leibniz

Spirograf mit Leibniz.

Das liegt einerseits daran, daß es ein tolles Motiv ist, andererseits nach kleinen Startschwierigkeiten die Bilder auch „out of camera“ schon super geworden sind (technische Daten: 14 mm | Blende 5,6 | 22 Sekunden | ISO 100/21 DIN — keine automatischen Bildverbesserungsfunktionen on location, jeweils Kleinbildformat). Dazu nochmals herzlichen Dank an Karl-Heinz M., der das notwendige Material angeschleppt und mit vollem körperlichen Einsatz unermüdlich in Szene gesetzt hat!

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Meine sieben Sachen: Schwarzweißfoto-Challenge.

Normalerweise beteilige ich mich nicht an Kettenbriefen auf Facebook , aber bei der Schwarzweißfoto-Challenge mache ich eine Ausnahme, weil mir das Thema gefällt und ich gleichzeitig ein paar Leute motivieren möchte, die Kamera hervorzuholen. Das Thema:

Sieben Tage, sieben Schwarz-Weiß-Fotos aus meinem Alltag. Keine Leute, keine Erklärungen. Und jeden Tag einen Freund herausfordern.

Gleichzeitig erweitere ich für mich die Kriterien um quadratisch im Mittelformatlook, um am Ende einen gewissen Serienzusammenhalt zu haben. Anbei meine sieben Sachen.

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Fibonacci-Zahlen

Die Fibonacci-Zahlen bilden eine außergewöhnliche Zahlenfolge. Sie fängt mit 0 und 1 an, und dann ist jede Fibonacci-Zahl gleich der Summe der beiden vorhergehenden Fibonacci-Zahlen. Es gibt eine Vielzahl von Querbezügen zu Objekten der Mathematik, der Biologie und anderen Naturwissenschaften. Mit weiteren Ableitungen dazu wird auch eine Verbindung mit dem Goldenen Schnitt hergestellt.

Die folgenden Links vertiefen das Verständnis zu diesen Zahlen:

  • https://www.youtube.com/watch?v=R8w4l3f3g58
  • http://www.golden-section.eu/kapitel5.html
  • http://www.ijon.de/mathe/fibonacci/

Fototagebuch als Fotoprojekt

Die Idee mit einem Fototagebuch ist nicht neu und wird immer Mal wieder vorgestellt. Ich selbst habe meine Kamera fast täglich in der Hand und veröffentliche seit Jahren (fast) wöchentlich ein vorzeigbares Foto auf meiner Projekthomepage 52pics — dabei muß man Tagebuch nicht wörtlich nehmen, aber regelmäßig und in nicht allzu großen Abständen solltest du dich schon drum kümmern.

Fotografieren lernen mit Fototagebuch.

Nicht selten hört man allerdings die Ausrede, „ich weiß nicht, was ich knipsen fotografieren soll“. Da bietet sich gerade ein passabler Einstieg über die Videoreihe von Stephan Wiesner, der wöchentlich ein Thema vorstellt und dich ermutigt am Ball zu bleiben. Wenn du aktuell mitmachst, kannst du von der „Community“ profitieren, wenn du später dazu stößt, sollte es keine Ausrede sein auf dem Sofa zu bleiben.

Überlegung zu einer Technik

Als lernwillige Amateurin und in Ermangelung eines Lehrers beobachte ich natürlich auch, was die anderen machen, um es selbst auch auszuprobieren. Samstag in Herrenhausen im Berggarten, ein kleiner Wasserlauf:

Alle Welt fotografiert solches heute gern mit verlängerter Belichtungszeit – ich jetzt auch mal. Sieht sehr mystisch aus, aber mein Fazit ist ernüchternd, denn das Ergebnis  ist eine Täuschung in vielerlei Hinsicht.

Auch weil das Wichtigste überhaupt nicht mehr zu sehen ist, nämlich die Oberflächenspiegelungen, die sich charakteristischerweise stetig verändern, sich bewegen, die glitzern und wechseln zwischen hell und dunkel und einem auf einem Foto auch danach noch den Eindruck vermitteln, man könne das Wasser leise hören.

Jetzt weiß ich, wie das geht und werde es nicht wiederholen.

Claudia-Carola