Fototagebuch als Fotoprojekt

Die Idee mit einem Fototagebuch ist nicht neu und wird immer Mal wieder vorgestellt. Ich selbst habe meine Kamera fast täglich in der Hand und veröffentliche seit Jahren (fast) wöchentlich ein vorzeigbares Foto auf meiner Projekthomepage 52pics — dabei muß man Tagebuch nicht wörtlich nehmen, aber regelmäßig und in nicht allzu großen Abständen solltest du dich schon drum kümmern.

Fotografieren lernen mit Fototagebuch.

Nicht selten hört man allerdings die Ausrede, „ich weiß nicht, was ich knipsen fotografieren soll“. Da bietet sich gerade ein passabler Einstieg über die Videoreihe von Stephan Wiesner, der wöchentlich ein Thema vorstellt und dich ermutigt am Ball zu bleiben. Wenn du aktuell mitmachst, kannst du von der „Community“ profitieren, wenn du später dazu stößt, sollte es keine Ausrede sein auf dem Sofa zu bleiben.

Thorsten P. Luhm

Autor: Thorsten P. Luhm

Schon als Kind bekomme ich meine erste eigene Kamera. Weil es eine analoge Spiegelreflex ist, muß ich von der Pike auf lernen: Zeit, Blende, Brennweite, Bildgestaltung, Filmmaterial. Auch das Fotolabor gehört bald dazu, um mehr Kontrolle über das Bild zu haben. Schon Anfang der 1990er experimentiere ich in Sachen Digitalfotografie (mit Handscanner und Logitech Fotoman), seit knapp zwanzig Jahren fotografiere ich fast ausschließlich digital. Dabei wird das Fotolabor durch einen Computer und immer ausgefeiltere Programme ersetzt. Von meinen Erfahrungen berichte ich in Videocasts, Projekten und Workshops, u. a. auch bei www.7oom.net. Darüber hinaus veröffentliche ich die Fachbücher „Lightroom 6 — Das Praxisbuch zum Workflow", „Tipps & Tricks für die Arbeit mit Lightroom 6“ und „Makro-Fotografie: Einstieg in 5 ganz einfachen Schritten.“ als Selfpublisher. Trotz der „perfekten“ Möglichkeiten werden meine Bilder in der Regel nur behutsam bearbeitet – die Bildaussage ist und bleibt Maßstab der journalistischen wie künstlerischen Arbeit, die ich wöchentlich im Projekt www.52pics.net präsentiere.

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