1 Jahr Lehrter Bilderbox

Am 14. Oktober 2016 ist das erste „offizielle“ Jahr rum, bei der Schnelllebigkeit der Zeit, Gelegenheit für einen kleinen Rückblick zur sehr jungen Geschichte der Lehrter Bilderbox.

Gründung

Eigentlich geht’s schon im Februar 2015 los als ich Gerric auf dem alten Lehrter Parkhaus beim Fotografieren treffe. Über das Jahr laufen wir uns noch ein paarmal über den Weg und halten locker Kontakt über eine provisorische Facebook-Gruppe. Aber für mich ist klar: Die Idee, eine Lehrter Fotogruppe zu gründen finde ich gut, damit man nicht immer nach Hannover oder sonstwo hin kutschen muß. Und es hat natürlich auch den Vorteil, daß man sich „auch mal so“ trifft, zum Beispiel Jürgen beim Einkaufen.

Das erste offizielle Treffen findet dann im Oktober 2015 statt, beim „Il Pepperone“ am Sedanplatz — zum Erstaunen der Organisatoren ist das für uns reservierte Eckchen mit zehn Personen bis zum letzten Platz gefüllt. Ein gutes Zeichen. Das nächste Treffen dann im „Vileh“. Doch Treffen in Restaurants haben so ihre Tücken… (zum Beispiel Konsumzwang und Unbeweglichkeit am Tisch). Schön, daß wir dann durch Vermittlung von Kathrin das Postsport-Vereinsheim als Basis nutzen können.

Aktivitäten

Da das Vereinsheim keine Kneipe ist, wird weniger konsumiert als diskutiert.

Das Monatsthema…

  • Essen
  • Wochenmarkt
  • Bokeh
  • Libellen

Das Dauerthema…

  • Lehrte: damals und heute
  • Portraits Lehrter Bürger
  • auf Facebook #mach_mein_foto

Die Vorträge…

  • Überblick Lightroom von Thorsten
  • alte Objektiv-Schätzchen von Gerric und Thorsten
  • Brenizer von Jörg

Die Ausflüge…

  • U-Bahn-Station
  • Ihme-Zentrum und Nachtaufnahmen

Das alles kann man mitmachen, muß man aber nicht.
So hat jeder die Möglichkeit, sich fotografisch auszutoben.

Marion zeigt uns, daß es auch ohne Hightech geht, wenn sie mit dem Handy fotografiert (und sich damit sicherer als mit der Spiegelreflex fühlt). Cordula schafft es „out of camera“ ganz ohne Bildbearbeitung manches beeindruckende Foto zu schießen. Auch Gerrits Kamera ist eher ein Klassiker und keiner hat’s bemerkt, weil tolle Bilder davon ablenken. Das zeigt — Leidenschaft für die Fotografie statt Featuritis!

Ausblick

Ich schätze die heterogene Gruppe ohne eine starre Vereinsstruktur, aber einer eisernen Regel: Keine Dateileichen — wer nicht aktiv ist, fliegt aus dem Verteiler. Das vermeidet Netzwerkvampire, die sich nur Bespaßen lassen wollen.

Wie geht es weiter?

Gerric kümmert sich um Facebook
Marius hilft bei unserer Homepage
Langfristig eine gemeinsame Ausstellung geplant…

 

Thorsten P. Luhm

Autor: Thorsten P. Luhm

Schon als Kind bekomme ich meine erste eigene Kamera. Weil es eine analoge Spiegelreflex ist, muß ich von der Pike auf lernen: Zeit, Blende, Brennweite, Bildgestaltung, Filmmaterial. Auch das Fotolabor gehört bald dazu, um mehr Kontrolle über das Bild zu haben. Schon Anfang der 1990er experimentiere ich in Sachen Digitalfotografie (mit Handscanner und Logitech Fotoman), seit knapp zwanzig Jahren fotografiere ich fast ausschließlich digital.

Dabei wird das Fotolabor durch einen Computer und immer ausgefeiltere Programme ersetzt. Von meinen Erfahrungen berichte ich in Videocasts, Projekten und Workshops, u. a. auch bei www.7oom.net. Darüber hinaus veröffentliche ich die Fachbücher „Lightroom 6 — Das Praxisbuch zum Workflow“, „Tipps & Tricks für die Arbeit mit Lightroom 6“ und „Makro-Fotografie: Einstieg in 5 ganz einfachen Schritten.“ als Selfpublisher.

Trotz der „perfekten“ Möglichkeiten werden meine Bilder in der Regel nur behutsam bearbeitet – die Bildaussage ist und bleibt Maßstab der journalistischen wie künstlerischen Arbeit, die ich wöchentlich im Projekt www.52pics.net präsentiere.

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